Besichtigung Viterbo – Stadt der Päpste

Weg nach Viterbo – Aquädukt

Viterbo – die wachsende Macht und Autorität der Stadt fand ihren Niederschlag in einer Reihe von historischen Ereignissen. Als erster Papst besuchte Eugen III. im Jahr 1145 die Stadt. Warscheinlich dort reifte bei ihm der Plan für den Zweiten Kreuzzug. Im Jahre 1160 erhielt Viterbo von Kaiser Friedrich Barbarossa die Stadtrechte.

Das heutige Viterbo erstreckt sich hauptsächlich außerhalb der Stadtmauer. Aber die Straßen und Gebäude bewahren innerhalb der Mauer des intakten historischen Zentrum viel voen Vergangenheit. Ein Ausgangpunkt für eine Stadtbesichtigung ist die Piazza del Plebiscito (bereits seit dem 13. Jh.). Den Platz säumen alte Paläste wie z.B. Palazzo dei Priori, oder Kirchen wie S. Angelo in Spatha (11. Jh.) oder S. Maria della Salute.

Vetralla

Vetralla ist eine Stadt in der Provinz Viterbo in der italienischen Region Latium. Sie liegt 68 km nordwestlich von Rom und 16 km südlich von Viterbo, mit ca. 5000 Einwohner in der Altstadt. Daneben gibt noch eine moderne Teil, die von den Altstadt und Kern von Vetralla ungefähr 3 km entfernt ist und heißt Cura di Vetralla – so wie Neu-Ulm neben Ulm. Ausflugsziele finden und Sehenswürdigkeiten besuchen – und die gibt jede Menge im Mittelitalien, ob altrömische Bauwerke, prächtige Schlösseranlagen mit Gärten, zauberhafte Landschaften oder mysteriöse Orte. Bauwunder der Renaissance, unzählige kleine Museen und Ausstellungen und zur Abwechslung hübsche kleinen Anhöhen geschmückt mit Olivenbäumen oder Weinstöcken. Viel Spazieren; Kaffee trinken, bisschen Wein, und entspannt im Garten ausruhen nach allen Stadtrundgängen und Stadtführungen. Dann die architektonischen Bauwunder ausfindig machen, in einem wahlbaren Suchradius von Vetralla, die als Basis für Landexkursionen, Naturreisen und Ausflüge dient. Für alle Touristen, die Städtereisen und Touren in Italien planen um sehenswerte Kunstwerke zu besichtigen.

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Der Stadtgarten des Palazzo Medici

Ausflug richtung Florenz: Der Stadtgarten des Palazzo Medici – Il Guardino di Palazzo Medici.

Cosimo der Ältere beauftragte um 1444 den Archhitekten Michelozzo di Bartolomeo den Familienpalast der Medici, der zugleich Sitz des Handels- und Bankhauses der Medici war, in der Via Larga (heute Via Cavour) in Florenz zu erbauen. Der ursprünglich kubische Bau mit ausgewogenen Proportionen und einem Innenhof wurde zum Prototyp des Florentiner Renaissance-Palazzo. Die Fassade wurde im 17. Jh., nachdem ihn die Familie Riccardí erworben hatte, um sieben Fensterachsen erweitert.

Durch den Bogen des Eingangsportals des Palazzo Medici blickt man in den zentralen Innenhof mit regelmäßigen Säulenarkaden. Dieser ist in einer Achse mit dem zweiten Hof verbunden, einem ummauerten Stadtgarten an der Rückseite des Palazzo. Der Garten war ursprünglich von Rundbogenarkaden umschlossen. Der flache Bau an der südlichen Schmalseite ist das einzige noch erhaltene Element aus der Renaissance, die Loggia wurde im Barock mit Stuckornamenten in eine geschlossene Galleria umgebaut. Im frühem 20. Jh. wurden die Kapitelle der Säulen von Michelozzo teilweise wieder freigelegt. Der Garten wurde 1912 nach den Resten der barocken Anlage mit einem rundem Brunnenbecken, Marmorstatuen des 18. Jh. aus einer Privatsammlung und Zitrusbäumen in Terracotta-Vasen sehr frei rekonstruiert.

Nach der Rückkehr der Medici fand im Innenhof des Palazzo Medici die Skulptur des Orpheus, um 1519, von Baccio Bandinelli ihren Platz, die heute noch dort steht, im Garten wurden eine Kopie des Laookon von Bandinelli aufgestellt (Uffizien). Auf der Nordseite des Gartens ließ der Marchese Riccardi im 17. Jh. eine Marmorskulptur aufstellen, die aus einem antiken männlichen Torso mit der Porträtbürste des neuen Hausherrn zusammengesetzt ist.

Adresse:

Palazzo Medici Riccardi, Via Cavour 3, 50129 Florenz.

Besitzer: Provinz Florenz.