Archiv der Kategorie: Region Latium

Region Latium – regione lazio.

Antipasti – Zuppa di Fagioli – Bohnensuppe

Antipasti – Zuppa di Fagioli (Bohnensuppe) – Traditionsgericht in Mittelitalien, Latio.

Zutaten:

300 g getrocknete oder 1 große Dose weiße Bohnen, 1 große Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Stangen Bleichsellerie, 1 Stange Lauch, 4 Möhren, einige Wirsingblätter, einige Mangoldblätter oder Spinat, 500 g Tomaten oder Pelati, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Basilikum, 1/2 Glas Olivenöl, 300 g altbackenes Weißbrot.

Zubereitung:

Am Vortag beginnen: die Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

Am nächsten Tag: Zwiebel und Knoblauch backen, Sellerie und Lauch grob schneiden. Die geschabten Möhren in große Scheiben, Wirsing und Mangold in große Streifen schneiden. Die Tomaten kurz mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und häuten. Halbieren, entkernen und grob würfeln. Petersilie und Basilikum grob hacken.

In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Sellerie, Lauch, Möhren, Wirsing, Mangold, Tomaten und Kräuter zugeben, gut durchschmoren. Mit reichlich Wasser bedecken, salzen, pfeffern und mindestens zwei Stunden leise köcheln. Währenddessen die Bohnen mit dem Einweichwasser etwa eineinhalb Stunden kochen. Die Hälfte der Bohnen passieren oder mit dem Mixer pürieren. Das Mus und die ganzen Bohnen zur Suppe geben, eventuell nachwürzen. Das Brot in feinen Scheiben direkt in die Suppenschüssel schneiden und die heiße, sehr dickflüssige Suppe darübergießen. Kurze Zeit stehen lassen, damit das Brot weich wird. Aufgewärmte Bohnensuppe ist die Ribollita.

Hadriansvilla – Rom, Tivoli

Die Hadriansvilla wurde von 118 bis 134 n. Chr. ca. 30 Kilometer nordöstlich von Rom, 6 km vor Tivoli als Sommerresidenz und Alterssitz des römischen Kaisers Hadrian ausgebaut. Die Villa Hadriana erstreckt sich auf einem ausgedehntem Höhenzug zu Fußen der Monti Tiburtini im Südosten von Tivoli. Der eine Oberfläche von etwa 120 Hektar einnehmende Komplex stellt sich als ein riesiger Park und Garten dar, in dem die monumentalen Gebäudegruppen scheinbar isoliert verstreut sind. Die große Zahl der Gebäude, die Vielfalt der architektonischen Formen machen aus der Villa Hadriana ein Denkmal, das in der Architekturgeschichte der Antike einzigartig dasteht.

Der Canopos

Dieser Komplex gehört zu den spektakulärsten der ganzen Villa Hadriana. Das Tal wird in seiner Länge von einem 111 x 18 m großen Wasserbecken durchzogen, mit einer gekrümmter nördlicher Kurzseite. Es ist von korinthischen Säulen umzogen.

Der Canopos

Die Inselvilla Teatro Marittimo

Dieser Rundbau ist von einer hohen Umfassungsmauer umzogen. Die Ringportikus mit einem von ionischen Säulen getragenen Tonnengewölbe ist innen von einem kreisförmigen Kanal umzogen. Er begrenzt eine runde Insel in der Mitte, auf der sich eine kleine Villa erhebt.

Teatro Marittimo

Besichtigung Viterbo – Stadt der Päpste

Weg nach Viterbo – Aquädukt

Viterbo – die wachsende Macht und Autorität der Stadt fand ihren Niederschlag in einer Reihe von historischen Ereignissen. Als erster Papst besuchte Eugen III. im Jahr 1145 die Stadt. Warscheinlich dort reifte bei ihm der Plan für den Zweiten Kreuzzug. Im Jahre 1160 erhielt Viterbo von Kaiser Friedrich Barbarossa die Stadtrechte.

Das heutige Viterbo erstreckt sich hauptsächlich außerhalb der Stadtmauer. Aber die Straßen und Gebäude bewahren innerhalb der Mauer des intakten historischen Zentrum viel voen Vergangenheit. Ein Ausgangpunkt für eine Stadtbesichtigung ist die Piazza del Plebiscito (bereits seit dem 13. Jh.). Den Platz säumen alte Paläste wie z.B. Palazzo dei Priori, oder Kirchen wie S. Angelo in Spatha (11. Jh.) oder S. Maria della Salute.