Archiv der Kategorie: Vetralla und Latium

Alles rundum die Stadt Vetralla und Region Latium: Plätze, Orte, Ausflugsziele, Naturwunder, Kunst, Kultur.

Antipasti – Zuppa di Fagioli – Bohnensuppe

Antipasti – Zuppa di Fagioli (Bohnensuppe) – Traditionsgericht in Mittelitalien, Latio.

Zutaten:

300 g getrocknete oder 1 große Dose weiße Bohnen, 1 große Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Stangen Bleichsellerie, 1 Stange Lauch, 4 Möhren, einige Wirsingblätter, einige Mangoldblätter oder Spinat, 500 g Tomaten oder Pelati, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Basilikum, 1/2 Glas Olivenöl, 300 g altbackenes Weißbrot.

Zubereitung:

Am Vortag beginnen: die Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

Am nächsten Tag: Zwiebel und Knoblauch backen, Sellerie und Lauch grob schneiden. Die geschabten Möhren in große Scheiben, Wirsing und Mangold in große Streifen schneiden. Die Tomaten kurz mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und häuten. Halbieren, entkernen und grob würfeln. Petersilie und Basilikum grob hacken.

In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Sellerie, Lauch, Möhren, Wirsing, Mangold, Tomaten und Kräuter zugeben, gut durchschmoren. Mit reichlich Wasser bedecken, salzen, pfeffern und mindestens zwei Stunden leise köcheln. Währenddessen die Bohnen mit dem Einweichwasser etwa eineinhalb Stunden kochen. Die Hälfte der Bohnen passieren oder mit dem Mixer pürieren. Das Mus und die ganzen Bohnen zur Suppe geben, eventuell nachwürzen. Das Brot in feinen Scheiben direkt in die Suppenschüssel schneiden und die heiße, sehr dickflüssige Suppe darübergießen. Kurze Zeit stehen lassen, damit das Brot weich wird. Aufgewärmte Bohnensuppe ist die Ribollita.

Vetralla

Vetralla ist eine Stadt in der Provinz Viterbo in der italienischen Region Latium. Sie liegt 68 km nordwestlich von Rom und 16 km südlich von Viterbo, mit ca. 5000 Einwohner in der Altstadt. Daneben gibt noch eine moderne Teil, die von den Altstadt und Kern von Vetralla ungefähr 3 km entfernt ist und heißt Cura di Vetralla – so wie Neu-Ulm neben Ulm. Ausflugsziele finden und Sehenswürdigkeiten besuchen – und die gibt jede Menge im Mittelitalien, ob altrömische Bauwerke, prächtige Schlösseranlagen mit Gärten, zauberhafte Landschaften oder mysteriöse Orte. Bauwunder der Renaissance, unzählige kleine Museen und Ausstellungen und zur Abwechslung hübsche kleinen Anhöhen geschmückt mit Olivenbäumen oder Weinstöcken. Viel Spazieren; Kaffee trinken, bisschen Wein, und entspannt im Garten ausruhen nach allen Stadtrundgängen und Stadtführungen. Dann die architektonischen Bauwunder ausfindig machen, in einem wahlbaren Suchradius von Vetralla, die als Basis für Landexkursionen, Naturreisen und Ausflüge dient. Für alle Touristen, die Städtereisen und Touren in Italien planen um sehenswerte Kunstwerke zu besichtigen.

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Der Stadtgarten des Palazzo Medici

Ausflug richtung Florenz: Der Stadtgarten des Palazzo Medici – Il Guardino di Palazzo Medici.

Cosimo der Ältere beauftragte um 1444 den Archhitekten Michelozzo di Bartolomeo den Familienpalast der Medici, der zugleich Sitz des Handels- und Bankhauses der Medici war, in der Via Larga (heute Via Cavour) in Florenz zu erbauen. Der ursprünglich kubische Bau mit ausgewogenen Proportionen und einem Innenhof wurde zum Prototyp des Florentiner Renaissance-Palazzo. Die Fassade wurde im 17. Jh., nachdem ihn die Familie Riccardí erworben hatte, um sieben Fensterachsen erweitert.

Durch den Bogen des Eingangsportals des Palazzo Medici blickt man in den zentralen Innenhof mit regelmäßigen Säulenarkaden. Dieser ist in einer Achse mit dem zweiten Hof verbunden, einem ummauerten Stadtgarten an der Rückseite des Palazzo. Der Garten war ursprünglich von Rundbogenarkaden umschlossen. Der flache Bau an der südlichen Schmalseite ist das einzige noch erhaltene Element aus der Renaissance, die Loggia wurde im Barock mit Stuckornamenten in eine geschlossene Galleria umgebaut. Im frühem 20. Jh. wurden die Kapitelle der Säulen von Michelozzo teilweise wieder freigelegt. Der Garten wurde 1912 nach den Resten der barocken Anlage mit einem rundem Brunnenbecken, Marmorstatuen des 18. Jh. aus einer Privatsammlung und Zitrusbäumen in Terracotta-Vasen sehr frei rekonstruiert.

Nach der Rückkehr der Medici fand im Innenhof des Palazzo Medici die Skulptur des Orpheus, um 1519, von Baccio Bandinelli ihren Platz, die heute noch dort steht, im Garten wurden eine Kopie des Laookon von Bandinelli aufgestellt (Uffizien). Auf der Nordseite des Gartens ließ der Marchese Riccardi im 17. Jh. eine Marmorskulptur aufstellen, die aus einem antiken männlichen Torso mit der Porträtbürste des neuen Hausherrn zusammengesetzt ist.

Adresse:

Palazzo Medici Riccardi, Via Cavour 3, 50129 Florenz.

Besitzer: Provinz Florenz.