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Ausflug nach Bagnaia

Ausflug nach Bagnaia, ein Stadtteil von Viterbo in der italienischen Provinz Viterbo. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Bagnaia sind: Villa Lante oder Palazzo della Loggia. Im Zentrum von Bagnaia haben sich die Plätze, Straßen und einige Gebäude die alten Namen erhalten: Via Malatesta, Piazza di Dentro, Piazza Padella, Via Santo Stefano, Via del Macello, Via del Foro di Sotto, Via Todi. Von Viterbo kommend blickt man auf den Palazzo della Loggia nach der Umbauten im 16. Jh. Von dort erreicht man die Piazza di Dentro und von dort über die Via del Macello die Piazza Padella.

Der Entwurf des Komplexes in Villa Lante in Bagnaia erinnert an die der Gärten von Caprarola und die verscchwundenen Garten Orti Farnesiani auf dem Palatin. Die dekorativen Werke spiegeln die Art von vielen anderen ähnlichen Orten in der Gegend von Viterbo wieder. Die Villa Lante ist das gute Beispiel für Renaissance-Garten.

Der Stadtgarten des Palazzo Medici

Ausflug richtung Florenz: Der Stadtgarten des Palazzo Medici – Il Guardino di Palazzo Medici.

Cosimo der Ältere beauftragte um 1444 den Archhitekten Michelozzo di Bartolomeo den Familienpalast der Medici, der zugleich Sitz des Handels- und Bankhauses der Medici war, in der Via Larga (heute Via Cavour) in Florenz zu erbauen. Der ursprünglich kubische Bau mit ausgewogenen Proportionen und einem Innenhof wurde zum Prototyp des Florentiner Renaissance-Palazzo. Die Fassade wurde im 17. Jh., nachdem ihn die Familie Riccardí erworben hatte, um sieben Fensterachsen erweitert.

Durch den Bogen des Eingangsportals des Palazzo Medici blickt man in den zentralen Innenhof mit regelmäßigen Säulenarkaden. Dieser ist in einer Achse mit dem zweiten Hof verbunden, einem ummauerten Stadtgarten an der Rückseite des Palazzo. Der Garten war ursprünglich von Rundbogenarkaden umschlossen. Der flache Bau an der südlichen Schmalseite ist das einzige noch erhaltene Element aus der Renaissance, die Loggia wurde im Barock mit Stuckornamenten in eine geschlossene Galleria umgebaut. Im frühem 20. Jh. wurden die Kapitelle der Säulen von Michelozzo teilweise wieder freigelegt. Der Garten wurde 1912 nach den Resten der barocken Anlage mit einem rundem Brunnenbecken, Marmorstatuen des 18. Jh. aus einer Privatsammlung und Zitrusbäumen in Terracotta-Vasen sehr frei rekonstruiert.

Nach der Rückkehr der Medici fand im Innenhof des Palazzo Medici die Skulptur des Orpheus, um 1519, von Baccio Bandinelli ihren Platz, die heute noch dort steht, im Garten wurden eine Kopie des Laookon von Bandinelli aufgestellt (Uffizien). Auf der Nordseite des Gartens ließ der Marchese Riccardi im 17. Jh. eine Marmorskulptur aufstellen, die aus einem antiken männlichen Torso mit der Porträtbürste des neuen Hausherrn zusammengesetzt ist.

Adresse:

Palazzo Medici Riccardi, Via Cavour 3, 50129 Florenz.

Besitzer: Provinz Florenz.